Übergänge gestalten

Übergang Krippe

Hand in Hand geht es weiter - Wir brauchen Zeit!!!

Die Eingewöhnung
Für die Kinder aber auch für die Eltern ist die Eingewöhnungszeit eine anspruchsvolle und teilweise stressreiche Zeit, die mit Trennungschmerz verbunden sein kann. Deshalb nehmen wir uns dafür bewusst viel Zeit.
Die Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf eine neue Umgebung. Die einen wenden sich zögernd und vorsichtig, die anderen ohne Bedenken und energisch allem Neuen zu. Die Grundlage unserer Eingewöhnungsarbeit bildet das "Münchner Eingewöhnungsmodell".

Die ersten Tage (Grundphase)
In den ersten zwei bis drei Tagen wird eine Bezugsperson im Gruppenraum anwesend sein und nimmt am Tagesgeschehen teil. Das Kind kann sich entfernen und an den angebotenen Aktivitäten teilnehmen und bei Bedarf in den "sicheren Hafen" zurückkehren. Der Besuch der Krippe sollte in dieser Zeit nicht länger als ein bis zwei Stunden dauern. Ein Trennungsversuch sollte nicht gemacht werden.

Die erste Trennung
Der erste Trennungsversuch wird ab dem dritten oder vierten Tag durchgeführt. Reagiert das Kind aufgeschlossen und überzeugt es sich nicht ständig, ob Mama oder Papa noch da sind, kann die Bezugsperson für kurze Zeit den Raum verlassen. Wichtig ist, dass sie sich vom Kind verabschiedet. Sie bleibt in Rufnähe, falls das Kind weint und sich nicht von der Erzieherin trösten lässt.

Stabilisierungsphase
Kann das Kind sich gut von der Bezugsperson lösen, sollte diese morgens nur noch kurze Zeit im Gruppenraum bleiben, sich vom Kind verabschieden und zu einer abgesprochenen Zeit wieder in die Krippe kommen. Das Kuscheltier oder ein anderer "Tröster" dürfen natürlich nicht fehlen.

Schlussphase
Nach der Stabilisierungsphase braucht die Bezugsperson sich nicht mehr in der Krippe aufzuhalten. Sie sollte aber noch jederzeit erreichbar sein, falls die neuen Bindungen noch nicht tragfähig genug sind.
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich das Kind von der Erzieherin trösten und beruhigen lässt. Sie sollten sich für die Eingewöhnung ca. vier Wochen Zeit nehmen.

Eine gelungene Eingewöhnung,
Hand in Hand mit Ihnen als Eltern,
ist entscheidend
für weiteres Wohlbefinden
und gesunde Entwicklung Ihres
Kindes


Übergang Schule

Lernen für das Leben!!!
Hurra ich bin bald ein Schulkind!
Wichtig ist uns dabei die Förderung wichtiger Kompetenzen!

Neben der speziellen Förderung im Alltag durch das Spiel und einer vorbereiteten Umgebung, fassen wir im letzten Jahr, die Vorschulkinder unsere „Orffkinder“ bei verschiedenen Projekten zusammen.

Sie erhalten so die Gelegenheit, sich als zukünftiges Schulkind wahrzunehmen und zu fühlen. Sie entwickeln bei gemeinsamen Aktivitäten ein "WIR-GEFÜHL".

Spiel ist die wichtigste Lernmethode dieser Altersgruppe!!!
Bei uns gibt es keine Vorschulmappen oder vorgefertigte Arbeitsblätter, da wir der Meinung sind, die Lerninhalte wie z.B. Farben, Formen, Zahlen im alltäglichen und spielerischen Umgang mit den Kindern erarbeiten und lernen zu können.

Damit Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung gut gelingt, ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindertagesstätte und Grundschule erforderlich.

Bausteine des letzten Jahres: